Der Beginn meines Jahresrückblicks
In diesen Tagen beginnt für mich die Zeit, einen intensiven Blick zurück auf das Jahr zu werfen. Während viele ihren Fokus auf Weihnachten oder Silvester richten, zelebriere ich seit vielen Jahren lieber meinen Jahresrückblick. Diese Freude teile ich mit einer Freundin – und so ist daraus längst ein kleines „Event“ geworden.
Sichtbare und unsichtbare Sternstunden
In der Vorbereitung blättere ich durch Fotos, Notizen und kleine Fundstücke des Jahres. Sternstunden sind für mich nicht nur die Augenblicke, die sich sofort als solche erkennen lassen, sondern auch jene, die erst später ihre Bedeutung entfalten. Ich schaue auf Orte, Bücher, Filme, Gespräche und Zitate, die mich inspiriert haben.
“Remember: When you change the way you look at things, the things you look at change. How you perceive the world is an extremely powerful tool that will allow you to fully bring the power of intention into your life.” (Dr. Wayne W. Dyer)
Dieses Zitat erinnert mich daran, wie sehr unsere innere Haltung die äußere Erfahrung prägt. Jahresreflexion bedeutet deshalb nicht nur, auf das Geschehene zu schauen – sondern auch, wie wir darauf schauen. Oft verändert allein dieser Perspektivwechsel schon unsere Beziehung zu den Ereignissen des Jahres.
Beziehungen als Spiegel
Das folgende Zitat von Martin Buber begleitet mich beim Rückblick auf meine Beziehungen: Welche Menschen haben mehr oder weniger Raum eingenommen? Oder wie haben sich einzelne, vielleicht langjährige Verbindungen verändert? Und welchen Anteil hatte ich daran? Beziehungen zeigen uns oft deutlicher als alles andere, wer wir sind.
„Der Mensch wird am Du zum Ich.“ (Martin Buber)
Meine Struktur des Rückblicks
Wenn alles gesammelt ist, sortiere ich meinen Jahresrückblick. In diesem Jahr habe ich dafür diese Rubriken ausgewählt:
- Meine Sternstunden in verschiedenen Lebensbereichen
- Meine Herzensmenschen
- Meine Inspirationsquellen
Angereichert mit Fotos wandert alles in mein Sternstundenbuch, das über die Jahre zu einem wahren Schatz geworden ist.
Loslassen, was nicht mehr trägt
Nicht alles möchte ich mit ins neue Jahr nehmen. Manche „alten Bekannten“ – Muster, Gedanken, Themen – trage ich aus Gewohnheit oder aus falsch verstandener Loyalität mit mir herum. Andere gehören zu mir und brauchen einfach Zeit. Wieder anderes ist bereit, liebevoll verabschiedet zu werden.
Diese Fragen helfen dabei:
- Welche Situationen, Gedanken oder Muster haben mich besonders viel Kraft gekostet?
- Woran halte ich fest, obwohl es mir nicht mehr dient?
- Stell dir vor, du blickst vom Ende des kommenden Jahres zurück:
Was hättest du losgelassen, um leichter und freier durch dieses Jahr zu gehen?
Was uns Neid und Bewunderung zuflüstern
Überraschenderweise können Neid und Bewunderung wertvolle Wegweiser sein. Sie zeigen uns Qualitäten oder Lebensweisen, die wir selbst integrieren möchten. Frage dich:
- Wen hast du für was bewundert oder beneidet?
- Wie wäre es, wenn genau das ein Teil von dir wäre?
- Welchen Preis müsstest du zahlen? Welche Anstrengung wäre nötig?
- Was wäre ein erster kleiner Schritt in diese Richtung?
Bist du überzeugt? Dann schließe einen Vertrag mit dir selbst und gehe in den kommenden 28 Tagen täglich einen Schritt in die gewünschte Richtung.
„As you start to walk on the way, the way appears.“ (Rumi)
Die Freude, die geteilt werden will
Wenn ich meine Sternstunden gesammelt, Belastendes losgelassen und meinen 28-Tage-Vertrag geschlossen habe, entsteht ein Gefühl von Leichtigkeit und Freude. Diese Freude fließt in Gespräche, Weihnachtskarten und eine tiefe Dankbarkeit gegenüber den Menschen, die mein Jahr so reich gemacht haben.
Ein Ritual, das weiterwirkt
Ich schließe meinen Jahresrückblick nicht am Tag selbst ab. Ich koste ihn aus, zelebriere ihn über den Jahreswechsel hinaus – vielleicht begleitet dich dieser Blick auf dein Jahr und auf dich als Hauptdarsteller:in ebenfalls noch eine Weile.
Ein lichtvoller Ausblick
Ich wünsche dir viel Freude, wärmende Erkenntnisse und lichtvolle Ausblicke auf das, was kommen möchte.
Dein Moment der Verbindung
Wenn dich mein Ritual inspiriert hat, freue ich mich, von dir zu hören:
Welche Sternstunde, welche Erkenntnis oder welches Loslassthema begleitet dich in dein neues Jahr?
Teile es gern mit mir – ich freue mich auf deine Nachricht.
Für regelmäßige Inspiration
Möchtest du Impulse wie diesen regelmäßig erhalten?
Dann abonniere meinen Newsletter und begleite mich durch ein Jahr voller Sternstunden, Inspiration und persönlicher Entwicklung.
2026 – Dein Jahr
Du willst 2026 zu deinem Jahr für mehr Lebensfreude und Selbstwirksamkeit machen?
Dann komme zu mir ins Coaching. Einen Termin für ein erstes kostenfreies Kennenlern-Coaching kannst du direkt hier vereinbaren.
Besinnliche Grüße
Vera Elkendorf