Vom Schatten zum Schatz

Durch Schattenarbeit zu mehr Lebensfreude und Selbstliebe!

Regen Sie sich auch über Ihre Mitmenschen auf? Kann Ihr Partner Sie auch völlig aus der Ruhe bringen? Reicht von Ihrem Kollegen manchmal nur ein Blick und Sie könnten ihn …? Haben Sie auch schon mal Stunden damit zugebracht, sich über einen guten Freund aufzuregen, obwohl Sie selbst von seinem Verhalten nur indirekt betroffen waren? Woran liegt es, dass wir uns über das Verhalten anderer Mensch so aufregen?

In der Psychologie wird hier von Projektion gesprochen. Wir sehen in unserem Gegenüber einen Anteil, den wir selbst vor vielen Jahren verdrängt haben. Diese sogenannten „Schatten“ werden in uns durch das Verhalten, welches wir bei unserem Gegenüber wahrnehmen, wieder wach. Man könnte auch sagen, je mehr man sich aufregt, desto größer ist der eigene „Schatten“, den man versucht zu unterdrücken. Da dies in den allermeisten Fällen unbewusst abläuft, projizieren wir immer weiter und denken der Andere sei das Problem. Aus der Ansammlung dieser unterdrückten Eigenschaften, baut sich „Schatten“ auf und wächst im Laufe des Lebens, wenn wir nicht bewusst eingreifen. Nach C. G. Jung, dem Vater der Schatten-Psychotherapie, ist der „Schatten“ das gesamte Unbewusste. Ausdruck verschafft sich dieses Unbewusste, durch körperliche, seelische oder geistige Symptome.

„Was dich trifft, betrifft dich auch!“ (Robert Betz)